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Branchen

Website für Maler und Lackierer: Projekte sichtbar machen

TTT Tom Trögler Aktualisiert: 4. August 2026 3 Min. Lesezeit
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Farbfächer neben einer Website für einen Malerbetrieb

Das Wichtigste in Kürze

Bei Maler- und Lackierarbeiten möchten Kunden das Ergebnis sehen, bevor sie Kontakt aufnehmen. Eine gute Website verbindet deshalb starke Projektbilder mit einer klaren Leistungsübersicht, einem realistischen Einzugsgebiet und einem einfachen Anfrageweg.

Leistungen nicht nur aufzählen

Viele Malerbetriebe bieten mehr als Innenanstriche. Teilen Sie das Angebot in verständliche Bereiche, zum Beispiel:

  • Innenräume und Tapezierarbeiten,
  • Fassadenanstrich,
  • Lackierarbeiten,
  • Bodenbeläge,
  • Spachtel- und Putztechniken,
  • Schimmel- oder Schadensanierung,
  • Arbeiten für Gewerbe und Hausverwaltungen.

Für jede Hauptleistung lohnt sich eine eigene Seite, wenn genügend fachlicher Inhalt vorhanden ist. Erklären Sie dort, welche Untergründe bearbeitet werden, wie die Vorbereitung abläuft und welche Entscheidungen Kunden vorab treffen müssen. Fachbegriffe sollten verständlich erklärt werden.

Vorher-Nachher-Projekte dokumentieren

Ein überzeugendes Projekt besteht nicht nur aus zwei Fotos. Ergänzen Sie:

  • Raum- oder Gebäudeart,
  • Ausgangszustand,
  • ausgeführte Vorarbeiten,
  • verwendete Technik oder Materialart,
  • besondere Anforderungen,
  • Ergebnis und mögliche Pflegehinweise.

Fotografieren Sie Vorher und Nachher möglichst aus derselben Position. Achten Sie auf gerade Linien, gutes Licht und aufgeräumte Räume. Bei bewohnten Objekten muss die Veröffentlichung mit den Eigentümern abgestimmt sein.

Welche Bilder besonders wichtig sind

Ein guter Bildbestand für einen Malerbetrieb enthält:

  1. mehrere vollständige Räume oder Fassaden,
  2. Detailaufnahmen sauberer Kanten und Oberflächen,
  3. das Team bei Vorbereitung und Ausführung,
  4. ein Porträt der Ansprechperson,
  5. Fahrzeuge oder Betriebssitz,
  6. Vorher-Nachher-Paare.

Verpixelte Baustellenfotos oder Herstellerbilder ohne Bezug zum eigenen Betrieb sollten nicht die wichtigsten Plätze der Website einnehmen.

Anfragen besser vorbereiten

Ein kurzes Formular kann die erste Einschätzung erleichtern. Geeignete Angaben sind:

  • Ort des Objekts,
  • Innen- oder Außenarbeit,
  • Art der gewünschten Leistung,
  • ungefährer Umfang,
  • gewünschter Zeitraum,
  • optionale Fotos,
  • bevorzugter Kontaktweg.

Ein Formular ersetzt keine Besichtigung. Es hilft aber, unpassende Anfragen zu erkennen und das erste Gespräch vorzubereiten. Machen Sie deutlich, wann Interessenten ungefähr mit einer Rückmeldung rechnen können.

Einzugsgebiet und regionale Auffindbarkeit

Nennen Sie den tatsächlichen Betriebssitz sowie die Städte und Gemeinden, die regelmäßig angefahren werden. Für jede Stadt eine nahezu gleiche Seite zu veröffentlichen, ist nicht hilfreich. Eigene Ortsseiten sollten nur entstehen, wenn dort echte Projekte, Besonderheiten oder Ansprechpartner beschrieben werden können.

Zusätzlich wichtig:

  • vollständiges Google-Unternehmensprofil,
  • einheitliche Kontaktdaten,
  • aktuelle Öffnungs- oder Bürozeiten,
  • passende Kategorien und Leistungen,
  • echte Projektfotos,
  • sachlich beantwortete Bewertungen.

Lokale Auffindbarkeit ausführlich erklärt

Auch Mitarbeiter ansprechen

Wenn Fachkräfte oder Auszubildende gesucht werden, braucht die Website mehr als einen Satz im Fußbereich. Eine gute Karriereseite zeigt Arbeitsalltag, Team, Einsatzgebiet, Ausstattung und den Ablauf der Bewerbung. Versprechen Sie nur Vorteile, die im Betrieb tatsächlich angeboten werden.

Eine kurze Bewerbung über ein übersichtliches Formular kann die Hürde senken. Sensible Unterlagen sollten nicht über ein beliebiges Kontaktformular versendet werden.

Häufige Fehler

  • Leistungen ohne Beispiele,
  • Bilder fremder Projekte,
  • nicht lesbare Vorher-Nachher-Darstellung,
  • fehlendes Einsatzgebiet,
  • keine mobile Telefonnummer,
  • allgemeine Qualitätsversprechen ohne Belege,
  • veraltete Referenzen und Kontaktdaten.

Was kostet eine Maler-Website?

Bei TTT Digital kostet eine Website mit bis zu fünf Seiten 99 € im Monat. Wenn mehrere Leistungsseiten, ein Referenzbereich oder zusätzliche Formulare benötigt werden, kann das Business-Paket für 149 € im Monat passen. Die Einrichtung kostet 0 €; Hosting, Wartung und kleine Änderungen sind enthalten.

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Fazit

Eine gute Maler-Website macht handwerkliche Sorgfalt sichtbar. Echte Projekte, verständliche Leistungen und ein klarer Kontaktweg überzeugen stärker als Superlative oder austauschbare Bilder.

Fiktives Gestaltungsbeispiel für einen Malerbetrieb ansehen

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Tom Trögler

Inhaber von TTT Digital in Neuried. Konzeption, Umsetzung und laufende Betreuung kommen aus einer Hand.

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